Das war 2018 – Ein Jahresrückblick des Abteilungsvorstandes

Jürgen Becker im Gespräch mit Blindentorball.de

BTB.de – Das Weihnachtsessen ist mühsam verdaut. Die Party zum Jahreswechsel steht kurz bevor. Zeit einmal inne zu halten und auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Auch das Team von Blindentorball.de fügt sich in diese Tradition ein. Wir haben für den Rückblick auf 2018 den Vorsitzenden der Abteilung Torball im DBS e.V., Jürgen Becker, für ein ausführliches Gespräch gewinnen können. In nachfolgenden Interview gibt er Einblicke in die Tätigkeit des Abteilungsvorstandes und berichtet darüber, was das Vorstandsteam an Arbeiten zu erledigen sowie Projekten zu stemmen hatte.

Blindentorball.de (btb.de): Lieber Jürgen, 2018 war für Dich und Deine Vorstandskollegen ein ereignisreiches Jahr: Organisation der Deutschen Torballliga, die Deutsche Schulmeisterschaft in Hannover, die zweite Auflage des “Inklusiven Deutschlandpokal der Torballdamen”, der erste Nationen-Cup im Torball in Baden-Baden, Teilnahme der Torball-Nationalmannschaft am Hoffnungslauf in Bruchsal, Organisation von Schiedsrichter- und Übungsleiterlehrgängen u. v. m. und so nebenbei noch die ganz “normale” Vorstandstätigkeit in Absprache mit dem DBS e.V. Bist Du froh, dass jetzt “zwischen den Jahren” etwas Zeit zum Durchatmen ist?

Jürgen Becker: Zeit zum Durchatmen? Es ist zwar etwas ruhiger, trotzdem ist auch jetzt noch einiges zu tun: Die Liga ist in der “Winterpause”, das heisst die Rückrunde-Spieltage müssen vorbereitet werden. Der erste Spieltag ist ja schon am 26.01. in Marburg. Dann will der DBS ja auch die Planungen für kommendes Jahr erstellen und benötigt dafür von uns die Infos und so weiter. Also langweilig wird es auch “zwischen den Jahren” nicht.

Ich habe das Glück, dass ich mit einem tollen Vorstandsteam zusammen arbeiten darf. Wir können die Arbeit auf verschiedene Schultern verteilen und ich weiß, dass die Vorstandskollegen die Projekte engagiert angehen und zuverlässig abarbeiten. Das bedeutet zwar immer noch einen großen Stress, aber es ist dann doch im Großen und Ganzen positiver Stress. Hierfür ein großes Dankeschön an meine Kollegen im Abteilungsvorstand.

btb.de: Vorstandsarbeit: Was bedeutet das? Viele werden hier das Bild im Kopf haben: Da sitzen vier fünf Leute irgendwo im Hinterzimmer einer Gaststätte bei einem Glas Bier, heben bei einigen zu treffenden Entscheidungen die Hand und bestimmen über die Geschicke eines Vereines oder einer Organisation. Wie sieht denn Vorstandsarbeit bei euch aus?

Jürgen Becker: (Lacht) Der einzige Unterschied zur Schilderung in der Frage ist: wir trinken kein Bier dazu. Jetzt aber mal im Ernst: Der DBS ist keine Organisation, die solche Arbeitsweisen dulden würde. Wir müssen unsere Tätigkeiten ordentlich protokollieren und dem DBS seriös kommunizieren. In den vergangenen Jahren ist es meinem Team und mir gelungen, hier ein sehr gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu den jeweiligen Sachbearbeitern sowie dem Gesamtvorstand des DBS aufzubauen. Hier bedanke ich mich ganz besonders bei Dennis Grädtke (zuständig für Torball im DBS) sowie seiner Nachfolgerin Jacqueline Faber. Mit beiden arbeiten wir vom Abteilungsvorstand Torball äußerst konstruktiv und zielführend zusammen. Ohne eine solche gute Zusammenarbeit wäre es gar nicht möglich gewesen, die eingangs genannten Projekte zu realisieren.

btb.de: Das Eine ist die Zusammenarbeit mit dem Dachverband. Das Andere ist die “tägliche” Vorstandsarbeit. Wie sieht es da aus? Was tat sich hier in 2018?

Jürgen Becker: Auch auf dieser Ebene ist es gelungen die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und auch weiter auszubauen.

Als Beispiel nenne ich hier die Einführung regelmäßiger Telefonkonferenzen sowohl im engsten Vorstandskreis, als auch mit den Aktivensprechern der Natioteams, den beiden Natiotrainern sowie der Oberschiedsrichterin und jeweils einem Vertreter des Medienteams Torball. Somit ist uns eine noch engere Verzahnung bei Fragen der Regelauslegung, zum Regelwerk, in der Zusammenarbeit mit den Natioteams, bei Fragen der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und Vielem mehr gelungen.

btb.de: Schiedsrichter, Medienteam, Natiotrainer. Gehören diese Positionen jetzt auch zum Abteilungsvorstand?

Jürgen Becker: Nein und Ja.

Nein, denn der Teil des Vorstandes, der die Entscheidungen zu treffen hat, wird bei der Abteilungsversammlung Torball alle zwei Jahre gewählt. Das ist so und bleibt auch weiterhin so.

Ja, weil wir uns mit Vertretern der Schiedsrichter, des Medienteams und durch die Natiotrainer weitere Kompetenz in unsere Vorstandsarbeit geholt haben. Diese Personen sind beratend tätig. Die Entscheidungshoheit bleibt wie gewohnt direkt beim Abteilungsvorstand.

Dieses System der Kommunikation und des Austausches haben wir in diesem Jahr etabliert und sind damit sehr gut gefahren.

btb.de: Neben den inneren organisatorisch-administrativen Themen: Was hat sich nach außen sichtbar im abgelaufenen Jahr getan?

Jürgen Becker: Am Offensichtlichsten für alle war mit Sicherheit die Einführung der Begrifflichkeit “Blindentorball”. Ich weiß, dass wir da nicht auf komplettes Einverständnis in der Torballszene gestoßen sind. Für uns war diese Weiterentwicklung des Markennamens Torball aber unerlässlich und ein nächster konsequenter Schritt.

btb.de: Warum?

Das hat ganz pragmatisch mit der Öffentlichkeitsdarstellung zu tun. Ich habe in den vergangenen Jahren erlebt, wenn ich auf Veranstaltungen oder generell in der Öffentlichkeit den Namen “Torball” erwähnt habe, blickte ich in ratlose Gesichter. Nur wenige Personen konnten damit etwas anfangen und noch weniger haben die Sportart mit einer Behindertensportart geschweige denn einer Blindensportart in Verbindung gebracht. Der Begriff “Blindentorball” enthält alle maßgeblichen Parameter unserer Sportart: Sie wird hauptsächlich von Blinden gespielt. Sie wird mit einem Ball gespielt. Das Ziel ist es Tore zu erzielen. Fertig. Alles ist in einem Wort enthalten!

btb.de: Fehlt aber noch, dass der Ball geworfen und nicht geschossen wird.

Jürgen Becker: Richtig. Deshalb sind wir gerade dabei den Zusatz “Blindenhandball” zu etablieren.

btb.de: Blindenhandball? Was soll das bringen?

Jürgen Becker: Schaut man sich die Entwicklungen der Behindertensportarten, die unter dem Dach des DBS organisiert sind an, haben sich alle Abteilungen zu ihren jeweiligen Fachverbänden im DOSB orientiert. Aus Schwimmen wurde Para-Schwimmen, aus Leichtathletik wurde Para-Leichtathletik. Die Liste ist beliebig zu verlängern. Selbst die Sitz-Volleyballer haben sich an den Deutschen Volleyballverband angenähert. Die Rollstuhl-Basketballer flirten mit dem Basketballverband. Lediglich für Blindentorball gibt es keine adäquate Sportart; auf den ersten Blick jedenfalls. Hier kommt uns zu Gute, dass wir ähnlich dem Handball das Spielgerät werfen. Es Gibt auch zwei Tore. Es wird in einer Halle gespielt. Und: interessanter Fakt am Rande: Handball wurde vor 100 Jahren erfunden und hieß seinerzeit ursprünglich Torball!

btb.de: Das hört sich an, als hättest Du mit Deinen Vorstandskollegen schon intensiver an diesem Thema gearbeitet?

Jürgen Becker: Zuerst einmal möchte ich hier einige Ängste abbauen. Wir wollen auf jeden Fall eine Behindertensportart bleiben und wir wollen und werden weiter unter dem Dach des DBS bleiben.

So und jetzt zum Projekt “Blindenhandball” selbst: Ja. Wir haben schon erste vielversprechende Gespräche mit dem DBS und dem DHB (Deutscher Handball-Bund) geführt. Das haben wir auch beiden Organisationen jeweils offen uns transparent kommuniziert, da uns nicht daran gelegen ist, einen der beiden Verbände vor den Kopf zu stoßen. Hier geht mein Dank an meine Vize-Vorsitzende, Astrid Weidner, die im Rahmen dieses Projektes hervorragende Arbeit geleistet hat.

Von der Annäherung an den Handballsport und den DHB erhoffen wir uns vor allem, dass wir von der trainingswissenschaftlichen Seite profitieren können. Auch im Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit können wir bei einer Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handball-Bund enorm profitieren.

Neben den Gesprächen auf Verbandsebene stehen wir auch mit “prominenten” Handballern in engem Kontakt. So konnten wir in diesem Jahr den ehemaligen Torhüter der Handball-Nationalmannschaft und Handball-Weltmeister von 2007, Henning Fritz, gewinnen, uns beim “Hoffnungslauf” in Bruchsal zu unterstützen. Aus dieser Zusammenarbeit ist auch ein weiteres interessantes Projekt entstanden, das Blindentorball präsenter in die Öffentlichkeit bringen wird: Anfang Mai 2019 spielt die Deutsche Torball-Nationalmannschaft ein Freundschaftsspiel gegen ehemalige Handball-Nationalspieler. Das ganze passiert im Rahmen einer Eröffnungsfeier für eine Großsporthalle in der Nähe von Karlsruhe.

Also auch hier: Unsere Arbeit, den Torballsport mehr in die Öffentlichkeit zu bringen, trägt Früchte.

btb.de: Das ist ja alles hoch interessant aber noch Zukunftsmusik. Zurück nach 2018: Was gibt es da an Projekten zu vermelden an denen ihr beteiligt wart?

Jürgen Becker: Einiges…

Ich fange einmal mit der Torballliga an. Der Start in das Ligasystem liegt nun zwar schon etwas zurück. In dieser Spielzeit zeigt sich jedoch, dass das Ligasystem langsam greift. Die Spielklassen haben ein dermaßen ausgeglichenes Niveau, dass es wirklich bis zum letzten Wurf spannend bleiben dürfte und Aufstieg, Abstieg sowie Meisterschaft möglicherweise mit dem letzten Wurf entschieden werden. Auch der DBS hat uns schon deutlich signalisiert, dass sie mit der Umstellung auf das jetzige Meisterschaftssystem äußerst zufrieden sind und es sehr positiv bewerten. Nicht zuletzt ist auch hier wieder die Öffentlichkeitsarbeit zu nennen: In dieser Spielzeit ist das Internetradio “Meinsportpodcast.de” massiv in die Berichterstattung zur Liga eingestiegen. Diese Möglichkeiten der Berichterstattung waren mit dem alten System von Nordrunde, Südrunde und einmal im Jahr Deutsche Meisterschaft in dieser Form einfach undenkbar. Ebenso ist es für neu formierte Teams viel einfacher geworden im Wettkampfsystem anzukommen. Die neuen Klubs fangen in der untersten Klasse an, können dort Erfahrung und Spielpraxis sammeln und werden nicht – wie früher – von den Topteams abgeschossen.

Kommen wir zum Natioteam: Hier war der Abteilungsvorstand in einigen Fällen unterstützend tätig. Zu aller erst haben wir uns dafür beim DBS eingesetzt, dass es wieder eine nachhaltige finanzielle Unterstützung für die beiden Torball-Natioteams gibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. So können die Natioteams wieder zuverlässig drei Lehrgänge im Jahr durchführen und bekommen Zuwendungen für die Teilnahme an einer internationalen Veranstaltung. Ebenfalls im abgelaufenen Jahr hat sich der Abteilungsvorstand beim DBS dafür stark gemacht, dass es einen Teammanager der Nationalmannschaften gibt. Auch hier mit Erfolg. Seit 2018 ist der Ehemalige Chefcoach der Herren-Nationalmannschaft, Hans-Dieter Weidner, in dieser Position. Er entlastet die beiden aktuellen Cheftrainer bei allen administrativen und organisatorischen Tätigkeiten, so dass diese sich komplett auf die sportlichen Aufgaben fokussieren können. Des weiteren stehen wir bei der Besetzung der Cheftrainer der Torball-Nationalmannschaften dem DBS beratend zur Seite. Auf diese Weise konnten wir als Bindeglied zwischen den Natioteams und dem DBS dienen. Das hat auch dazu beigetragen, dass die Torball-Natioteams präsenter im DBS geworden sind und eine stärkere Rolle in den künftigen Budget-Planungen spielen.

btb.de: Weiterentwicklung des Markennamens “Blindentorball”, Ligasystem, Unterstützung der Natioteams: Das sind ja schon riesige Aufgaben. Gibt es außerdem noch Projekte, die ihr in diesem Jahr betreut habt?

Jürgen Becker: Ja. Da gibt es die Themen Ballentwicklung, Schiedsrichterlehrgänge und Schiedsrichterwesen, Nachwuchsförderung, Förderung des Damenbereiches im Torball, soziale Projekte sowie unsere Präsenz im DBS festigen.

Zum Thema Ballentwicklung ist zu sagen, dass es uns ein Anliegen ist, durch eine Vergleichbarkeit des Spielgerätes für Chancengleichheit gerade im Ligabetrieb zu sorgen und auch die chaotischen und nicht zufriedenstellenden Verhältnisse im Hinblick auf den Einkauf von Torbällen zu verbessern. Hier haben wir gemeinsam mit einem Hersteller aus Deutschland an der Entwicklung einer neuen Generation von Torbällen gearbeitet und sind auch zu einem guten Ergebnis gekommen. Positiver Nebeneffekt: Wir können nun auch über diese Quelle unkompliziert Torbälle beziehen.

Auch im Schiedsrichterwesen hat sich einiges getan. Hier ist es uns gelungen, regelmäßige Lehrgänge zu etablieren, eine Schiedsrichtervereinbarung zu erstellen, die Rechte und Pflichten der Schiedsrichter beinhaltet sowie die Position eines Oberschiedsrichters zu schaffen, der sowohl über die Geschehnisse im Bereich der Schiedsrichter wacht, als auch dem Abteilungsvorstand in Fragen des Regelwerks beratend zur Seite steht. Das alles wird auch zu einer Professionalisierung und Verbesserung im Schiedsrichterwesen beitragen.

Ebenso liegt uns der Bereich der Nachwuchsförderung sehr am Herzen. Hier haben wir mit Martin Beck jemanden, der sich diesem Thema in hervorragender Weise annimmt. So ist es uns in diesem Jahr wieder gelungen eine Schulmeisterschaft durchzuführen und wir konnten die Teilnehmerzahlen im Gegensatz zu den Vorjahren noch einmal steigern.

Seit einigen Jahren ist der Damenbereich im Torball rückläufig. Durch die Einführung des “Inklusiven Deutschlandpokals der Torballdamen” versuchen wir dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Auch hier trägt es schon die ersten Früchte: Die Meldungen für die Deutsche Meisterschaft der Damen 2019 sind wieder mehr geworden.

Auch innerhalb des DBS sind wir durch unsere Arbeit präsenter geworden. So fand im November diesen Jahres an der Sporthochschule Köln ein Lehrgang für die Physiotherapeuten im DBS statt. Hier konnten wir – auf mein Betreiben hin – ausführlich den Torballsport in Theorie und Praxis vorstellen. Die Resonanz war auch hier überaus positiv.

Nicht zu vergessen die sozialen Projekte, die wir in diesem Jahr hatten. Hier nenne ich beispielhaft den “Hoffnungslauf” in Bruchsal im Mai 2018. Bei dieser Veranstaltung gingen die Mitglieder der Torball-Nationalmannschaft auf den 3,8 km langen Rundkurs durch die Bruchsaler Innenstadt. Der Kurs konnte in drei Stunden so oft wie möglich durchlaufen werden und für jede geschaffte Runde spendeten lokale Unternehmen Geld für ein soziales Projekt. Zusammen mit der Torball-Nationalmannschaft ging auch der Handball-Weltmeister von 2007, Henning Fritz, auf die Strecke. Gemeinsam gehörten wir zu den Top-Spendensammlern der Veranstaltung und wurden im Nachgang zum Hoffnungslauf mit dem Preis der Herzen ausgezeichnet! Auch in diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an Astrid Weidner, die alles rund um unsere Teilnahme an dieser Laufveranstaltung organisiert hat.

Auch das alles wird beim DBS durchaus wahrgenommen und sorgt dafür, dass wir unsere Zusammenarbeit mit unserem Dachverband zuverlässig und nachhaltig verbessern konnten.

btb.de: Wow. Da war 2018 ja äußerst arbeitsreich für euch. Wir haben da aber auch noch von internationalem Engagement gehört…?

Jürgen Becker: Stimmt. Da gibt es noch den Natio-Cup und die Gründung der ITF.

Erst einmal zum Hintergrund: Auf internationaler Ebene gibt es eine Vereinigung, die IBSA. Hier sind wir über den DBS Mitglied und die IBSA hat in der Vergangenheit für die Durchführung von Welt- und Europameisterschaften für Natioteams sowie Welt- und Eurocup für Vereinsteams verantwortlich gezeichnet. Hierfür gab es ein Subkomitee. Dieses Subkomitee ist seit einigen Jahren nicht mehr besetzt und die IBSA macht keine Anstalten das in absehbarer Zeit ändern zu wollen.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns im Vorstand überlegt: Was können wir tun um den Torball auch international wieder voran zu bringen? Ergebnis: Wir müssen unbedingt wieder eine offizielle internationale Veranstaltung ausrichten und in diesem Zuge versuchen, die Nationen an einen Tisch zu bringen um über die Zukunft auf internationaler Ebene zu diskutieren. Heraus kam der Natio-Cup im Mai 2018 in Baden-Baden und die Gründung der ITF (International Torball Federation). Wir stehen weiterhin in engem Kontakt zu den anderen Nationen und sind sehr zuversichtlich, dass wir auch hier einiges bewegen konnten und auch weiterhin bewegen können.

Auch hier lag die Organisation, Ausrichtung und Sponsorensuche hauptsächlich bei uns im Abteilungsvorstand und auch hier war meine Vorstandskollegin Astrid Weidner federführend und hat gemeinsam mit dem Teammanager der Deutschen Torball-Nationalmannschaften hervorragende Arbeit geleistet.

btb.de: Gibt es Ziele für 2019 und die weitere Zukunft?

Ganz wichtig für uns ist es, das Erreichte zu festigen, beziehungsweise die geschaffenen Strukturen auszubauen. Daran werden wir weiterhin arbeiten.

Eine neue Baustelle ist jedoch schon ausgemacht: Die Kommunikation mit den Landesverbänden im DBS. Hier gibt es gerade bei dem Ausschreibe- und Rückmeldeverfahren zum Ligabetrieb und der Schulmeisterschaft noch erheblichen kommunikativen Nachholbedarf bei einigen Landesverbänden. Da werden wichtige Meldedokumente in einigen Verbänden spät oder auch gar nicht weitergegeben. Das kann und darf so nicht bleiben.

Also. Uns wird es auch in 2019 nicht langweilig werden. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, die Aufgaben im kommenden Jahr gemeinsam mit meinem Vorstandsteam angehen zu dürfen.

 

Eine Antwort auf „Das war 2018 – Ein Jahresrückblick des Abteilungsvorstandes“

  1. Der Antrag zu Blindenhandball wurde abgelegt und es wäre schön, wenn der Torball-8️⃣Vorstand auch mal die Regeln des DBS kennen und richtig auslegen würde, nur im dies zu vervollständigen

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